KiAP-AG Niedersachsen

Pflege-/Adoptiveltern und Fachleute, die sich für das Wohl von Pflege- und Adoptivkindern einsetzen, haben sich in Hannover zur Gründung der KiAP-AG Niedersachsen zusammen gefunden. Erfreulich ist, dass innerhalb kürzester Zeit viele interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen für diese Arbeit gewonnen werden konnten. Selbst finanzielle Unterstützung für die geplanten Projekte wurde schon in Aussicht gestellt. Am Tag der Gründung im August 2011 wurden die Themenschwerpunkte festgelegt und Formelles wie Beitragsordnung und Satzung verabschiedet. 

Sie sind an einer Mitarbeit interessiert?
Aber a
uch als passives Mitglied sind Sie herzlich willkommen kontakt@kiap-ag-niedersachsen.de
siehe auch

Flyer

März 2012

            Wir sind jetzt Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien e.V. BAG KiAP

         www.kiap.de

Aktuelles

Die Kinder- und Jugendhilfe bedarf grundlegender Reformen

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Quelle:  https://www.kinderhilfe.de/blog/artikel/die-kinder-und-jugendhilfe-bedarf-grundlegender-reformen/
15. 02. 2012 Gemeinsame Erklärung zum Tod von Chantal (11) in Hamburg und von Zoe (2) in Berlin auf Initiative der Deutschen Kinderhilfe e.V.  und der Projektgruppe „Strukturanalyse Fremdunterbringung“:

Die aktuellen Fälle der elfjährigen Chantal, am 16. Januar in Hamburg-Wilhelmsburg und der fast dreijährigen Zoe, in Berlin-Pankow gestorben - obwohl die Kinder jeweils der Jugendhilfe bekannt waren und die Familien durch Jugendhilfeträger betreut wurden -  machen die schweren Defizite und den Bedarf an strukturellen Reformen  in Deutschland auf erschreckende Weise wieder einmal deutlich.

PDF zum Download

 

Hannoversche Allgemeine
04.12.2011 09:10 Uhr

"Städte in Niedersachsen suchen dringend Pflegeeltern"

Die Städte in Niedersachsen werben ständig um neue Pflegeeltern, die bereit sind, vernachlässigte oder misshandelte Kinder dauerhaft bei sich aufzunehmen. Die Suche nach geeigneten Familien wird zusehends schwieriger.

mehr zum Thema

 

Intensivpädagogische Erziehungshilfe

Unterbringung deutscher Kinder und Jugendlicher im Ausland - vereinbar mit dem Kinderschutz? mehr zum aktuellen Geschehen können Sie hier nachlesen 

Kinderschutzgesetz

- geschrieben von: Paula Zwernemann - 30.11.2011

Die ursprünglich geplante ersatzlose Streichung der Sonderzuständigkeit für Pflegekinder gem. § 86.6 SGB VIII - und somit die Anbindung der Zuständigkeit an den gewöhnlichen Aufenthalt der Herkunftseltern - wurde nicht vorgenommen. Dass unsere Argumente Gehör fanden und von den Entscheidungsträgern verstanden wurden, war nur durch den Einsatz vieler Menschen möglich geworden. Wir möchten allen danken, die sich bei den Bundestagsabgeordneten in Schreiben und im persönlichen Gespräch eingebracht haben, um diesen besonderen Sachverhalt darzulegen. Es war wie im Jahre 2004 das Zusammenspiel der Basis im Gespräch mit ihrem Abgeordneten und der Einsatz der Verbände in den parlamentarischen überparteilichen Ausschüssen wie dem parlamentarischen Familienausschuss unter Vorsitz von Frau Laurischk und der Kinderkommission sowie der einzelnen Fraktionen des Bundestages. lesen Sie weiter

Kinderschutzgesetz verabschiedet

Der Bundestag hat am 27. Oktober bei Enthaltung aller drei Oppositionsfraktionen das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (17/6256) in der vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geänderten Fassung (17/7522) beschlossen. Auf Seite 33 der Drucksache 17/7522 wird folgende Empfehlung ausgesprochen: … Ein weiterer wichtiger Punkt der Anhörung sei die Sonderzuständigkeit bei Dauerpflegeverhältnissen gewesen. Hierzu hätten die Experten unterschiedliche Auffassungen vertreten. Die Koalition habe sich dazu entschlossen, § 86 Abs. 6 SGB VIII in der bisherigen Fassung zu belassen. Allerdings lege man Wert auf die Feststellung, dass die Frage, ob hier Handlungsbedarf bestehe, im Rahmen der vom BMFSFJ zur Überprüfung der Regelungen zur örtlichen Zuständigkeit und zur Kostenerstattung eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingehend geprüft werden müsse….

Quelle: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36282471_kw43_angenommen_abgelehnt/index.html

  zur Sendung im NDR Fernsehen  06.03.2012 21:15 Uhr

"Menschenrechte der Kinder werden mit Füßen getreten"

von Andrej Reisin

Die Reporter Gesine Enwaldt und Kersten Schüßler im Gespräch mit NDR.de: